Phönix-Apotheke - Bonn Dottendorf

Direkt zum Online-
Bestellformular


Phönix-Apotheke
Quirinusplatz 5
53129 Bonn (Dottendorf)

Öffnungszeiten:
Mo-Fr 08:30 bis 18:30 Uhr,
Sa 08:30 bis 13:30 Uhr

Telefon: 0228/231761
Telefax: 0228/230848

E-Mail: info@phoenix-apotheke.eu
Internet: www.phoenix-apotheke.eu



Wichtige Notdienst - Telefon - Nummern:

Ärztlicher Notdienst
oder Arztrufzentrale Bonn: 01805/044 100

Arztrufzentrale
Rhein-Sieg-Kreis:
02241/938 333

Kinder- und jugendärztliche Notfallpraxis am Marienhospital:
0228/242 5444

Zahnärztlicher Notdienst: 01805/986 700

Giftnotruf Bonn:
0228/192 40

Polizeinotruf:
110

Feuerwehr:
112

 

News

Unwillkürliches Zittern


Alltägliche Aktivitäten, wie eine volle Tasse halten, können mit unwillkürlichem Zittern zur Herausforderung werden.
Entspannungstechniken helfen

Unwillkürliches Zittern tritt nicht immer als Folge einer neurologischen Erkrankung auf. Auch Aufregung oder Stress können die Muskeln zittern lassen. Was Betroffenen hilft. Unwillkürliches Zittern (essentieller Tremor) gehört zu den häufigsten Bewegungsstörungen und tritt ohne erkennbare neurologische Grunderkrankung auf. Die familiäre Häufung deutet auf genetische Ursachen hin. In der Regel verläuft die Erkrankung chronisch und schreitet langsam fort. Dabei können unterschiedliche Muskelgruppen betroffen sein, selbst die Stimme. Alltägliche Aktivitäten wie Essen, Schreiben oder Anziehen werden zur Herausforderung, da Bewegungen nicht mehr kontrollierbar sind. Aufregung, Stress oder Unsicherheit verstärken meist das Zittern.

Entspannungstechniken helfen bei leichtem Zittern

„Für Betroffene mit leichten bis moderaten Bewegungsstörungen ist es dann hilfreich, sich geeignete Kompensationsmaßnahmen anzueignen, die einer Zunahme des Zitterns bei Stress und Nervosität entgegenwirken“, rät Dr. Frank Bergmann vom Berufsverband Deutscher Nervenärzte (BVDN) mit Sitz in Krefeld. „Durch Anwendung von Entspannungstechniken wie Autogenem Training oder Progressiver Muskelentspannung können Patienten lernen, Tremor-Spitzen in einem gewissen Maße über einen begrenzten Zeitraum zu beeinflussen und zu verringern. Werden die Verfahren gut beherrscht, um Stress und Anspannung zu lösen, können sie bei Bedarf ganz gezielt eingesetzt werden.“

Medikamente lindern starke Symptome

Bei mittelschwerem bis schwer ausgeprägtem Zittern sind Entspannungstechniken allerdings meist nicht mehr ausreichend wirksam. In diesem Fall profitieren die meisten Patienten von einer medikamentösen Therapie. „Zur Behandlung kommen Betablocker wie Propranolol oder entkrampfende Wirkstoffe wie Primidon in Frage, die einzeln oder in Kombination individuell eingesetzt werden können. Sind Kopf oder Stimme vom Tremor betroffen, kann der wiederholte Einsatz von Botulinumtoxin wirkungsvoll sein“, ergänzt der niedergelassene Nervenarzt. Betroffene sollten einen Neurologen aufsuchen und eine Therapie wahrnehmen, wenn sie Einschränkungen im Alltag verspüren und einen Leidensdruck haben. Quelle: http://www.neurologen-und-psychiater-im-netz.org/neurologie/ratgeber-archiv/meldungen/article/unwillkuerliches-zittern-entspannungstechniken-sind-hilfreich/|Berufsverband Deutscher Nervenärzte

19.06.2017 | Von: Sandra Göbel/BVDN